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Die tschechische Beneš-Linie

TitelbildDie tschechische Beneš-Linie

40 Minuten

Im Grenzgebiet von Tschechien zu Polen, dort wo im Riesengebirge die Elbe entspringt, das Adler-, Krähen- und Habichtsgebirge die Landschaft prägen, sind eine Vielzahl von Bunkern und Festungsanlagen aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts zu finden - die Beneš-Linie. Diese Verteidigungsanlagen wurden zum Teil nie vollendet, andere nutzte der Staat bis in die 90er Jahre als Atombunker und sie sind modernst ausgestattet. Mehr als 10 000 Bunkeranlagen und mehrere Werkgruppen waren geplant und der überwiegende Teil wurde auch errichtet. Das Schicksal der Beneš-Linie ist besonders tragisch. Noch vor Beendigung der Bauarbeiten fiel der Großteil der Bollwerke an den Feind,den sie abwehren sollten - an Deutschland. Die Deutschen studierten die Bauweise genauestens, denn die gesamte Festungslinie war der französischen Maginot-Linie weitgehend identisch. So konnten in aller Ruhe die Militärs Beschußversuche vornehmen und die Schwachstellen erkunden, ehe sie dann ihre Erkenntnisse beim Sturm auf die Maginot-Anlagen anwandten. Heute sind zahllose, teilweise original eingerichtete Bunker und infanteriekasematten zu entdecken. Vor allem die großen Werkgruppen, wie Dobrosov, Herrnberg, Baudenkoppe und Stachelberg als riesige, unterirdische Ganglabyrinthe mit Kampfblöcken faszinieren den Besucher. Der Film gibt einen Überblick über die verschiedenen Bauwerke - von kleinen Bunkern über Infanteriekasematten bis hin zu den Großgruppen der Beneš-Linie.

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