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2008

 

März 2008

Befehl „Filigran" erschienen

Zella-Mehlis/Wandlitz. Für die Bunkerfreaks in deutschen Landen gab es im März 2008 u.a. zwei interessante Ereignisse. Zum einen erschien pünktlich am 1. März 2008 die sechste, veränderte Auflage von der Publikation „Befehl ‚Filigran'. Auf den Spuren interessanter Bunker" von Paul Bergner, bekannt durch seine 896-seitige „Bunker-Bibel": „Atombunker - Kalter Krieg - PROGRAMM DELPHIN". Der „Bunker-Papst" nutzte am 15. März die Leipziger Buchmesse für eine Signierstunde.
Übrigens wurde die Publikation auf 208 Seiten bei gleich bleibendem Preis von 9,95 EUR erweitert. Die vorhergehenden Auflagen wurden inzwischen im Internet mit 39,90 EUR gehandelt.
Im Buch werden eine Auswahl von Bunkern aus der Ära des Kalten Krieges vorgestellt, angefangen bei den Bunkeranlagen des Nationalen Verteidigungsrates der DDR bei Prenden bis hin zum Regierungsbunker der Bundesregierung in Marienthal bei Ahrweiler.

Interessant sind auch die Plakate des Verlages mit den Vorankündigungen für die kommenden Monate. So werden die Freunde der Modelleisenbahnen endlich auch einmal beim Jung-Verlag auf ihre Kosten kommen. Mehr wird noch nicht verraten. Das Buch über das Objekt „Seewerk" bei Falkenhagen wird den bezeichnenden Untertitel „Vom Geheimobjekt des Dritten Reiches zum wichtigsten Geheimobjekt des Warschauer Vertrages" tragen und nicht nur auf Interesse bei den Insidern im Land Brandenburg stoßen.

12. März 2008

Traditioneller Messebesuch geplant
Suhl/Steinbach-Hallenberg. Seit Jahren ist es für Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Regelschule „Paul Greifzu" in Suhl und der Staatlichen Regelschule in Steinbach-Hallenberg sowie eine Reihe von Lehrerinnen und Lehrern eine schöne Tradition im März per Bus einen Abstecher zur Leipziger Buchmesse, die in diesem Jahr vom 13. bis 16. März stattfindet, zu machen. Inmitten von Tausenden von Messebesuchern wird es auch in diesem Jahr von 10 bis 18 Uhr von Messestand zu Messestand gehen. Die Qual der Wahl - wie in jedem Jahr. Besonders in den letzten Jahren hat sich die Leipziger Buchmesse mit originellen Einfällen gerade dem jungen Publikum geöffnet, den Lesern der Zukunft.

Leipziger Buchmesse (13.-16. März 2008)

Von Geheimobjekten bis hin zum Krimi
Nun schon zum 16. Male geht es im März nach Leipzig. Die Büchermesse ist für den Thüringer Heinrich-Jung-Verlag seit 1993 einfach ein Muss. Wer die Internetseite www.heinrich-jung-verlag.de in dieser Woche betrachtet, konnte einige interessante Neuigkeiten entnehmen. Der Verlag stellt zur Buchmesse zirka 20 Buchtitel aus. Im Gepäck befinden sich natürlich auch „Suhl - Rubin im Grün der Wälder" von Herbert Mesch, „Befehl Filigran" von Paul Bergner, „Der Schwiegermuttermord und andere Kriminalgeschichten" von Jürgen Berger und „Hitlers Geheimobjekte in Thüringen" von Ulrich Brunzel. Die breite Palette der Bücher reicht von Geheimobjekten des Dritten Reiches über authentische Kriminalfälle vorwiegend aus dem Raum Südthüringen bis hin zu regionalen Plaudereien aus dem Raum Suhl.

Zur Signierstunde kommt am Samstag um 15 Uhr der Autor Paul Bergner an den Messestand A 215 in der Halle 5. Der „Bunker-Papst", bekannt durch seine 896-seitige „Bunker-Bibel": „Atombunker - Kalter Krieg - PROGRAMM DELPHIN", signiert seinen „Befehl ‚Filigran'". In dieser Publikation werden eine Auswahl von Bunkern aus der Ära des Kalten Krieges vorgestellt, angefangen bei den Bunkeranlagen des Nationalen Verteidigungsrates der DDR bei Prenden bis hin zum Regierungsbunker der Bundesregierung in Marienthal bei Ahrweiler.

Interessant sind auch die Plakate des Verlages mit den Vorankündigungen für die kommenden Monate. So werden die Freunde der Modelleisenbahnen endlich auch einmal beim Jung-Verlag auf ihre Kosten kommen. Mehr wird noch nicht verraten. Das Buch über das Objekt „Seewerk" bei Falkenhagen wird den bezeichnenden Untertitel „Vom Geheimobjekt des Dritten Reiches zum wichtigsten Geheimobjekt des Warschauer Vertrages" tragen und nicht nur auf Interesse bei den Insidern im Land Brandenburg stoßen.

15. September 2008

Trebnitzer Schlossgespräche

Der Verein Bildungs- und Begegnungszentrum startet im September eine neue Reihe „Trebnitzer Schlossgespräche". Sie sollen für alle Interessierten ein neues Angebot sein. Zum Auftakt gibt es einen Nachmittag zum Geheimobjekt am Schwarzen See in Falkenhagen. Dr. Heini Hofmann stellt seine überarbeitete Buchauflage vor. Der Militärhistoriker
Dr. Richard Lakowski spricht zur Geschichte der Militärtechnik.

Trebnitzer Schlossgespräche am 15. September 2008
Das Geheimnis am Schwarzen See in Falkenhagen

Zur Präsentation der zweiten erweiterten und verbesserten Auflage von Dr. Heini Hofmann

Geheimobjekt „Seewerk"
Vom Geheimobjekt des Dritten Reiches
zum wichtigsten Geheimobjekt des Warschauer Vertrages

laden wir Sie hiermit recht herzlich ein. Die Veranstaltung findet am Montag, dem 15. September 2008, um 18.00 Uhr, in der Bildungs- und Begegnungsstätte Schloß Trebnitz, Platz der Jugend 6, statt.
„Wissenschaftliche/technische Innovationen und Militärtechnik im Jahrhundert der
Weltkriege" Dr. Richard Lakowski
Aussprache zum Vortrag und Gespräche mit dem Autor Dr. Heini Hofmann zu seinem Buch Geheimobjekt „Seewerk".

Oktober 2008

Erfolgreicher Auftakt für ein neues Buchprojekt

Zella-Mehlis. Ende Oktober trafen sich ehemalige Mitarbeiter der Mercedes bzw. des Robotron-Elektronik zu einem ersten Gespräch mit Mitgliedern des Geschichts- und Museumsvereins Zella-Mehlis e.V. im Museum in der Beschussanstalt. Der Vereinsvorsitzende Holger Wilhelm eröffnete die Beratung und stellte 2 Schwerpunkte in den Raum, die Vorbereitung der Sonderausausstellung durch die Sammlung von Sachzeugnissen und die Sammlung von Bildern und Anekdoten für den Band 2 des Buches „Von Mercedes zu Robotron". Herr Wilhelm brachte seine Freude zum Ausdruck, dass sich so viele Robotroner zur Mitarbeit bereit finden. Im gleichen Sinne äußerte sich Herr Dieter Jacobs in seinen einleitenden Worten und bat um Vorschläge und Meinungen. Eine rege Gesprächsrunde folgte, verbunden mit zahlreichen Vorschlägen. Stichworte der Diskussion waren u.a.: Weltmeistertitel im Schreibmaschineschreiben, größte Schreibmaschine der Welt als Modell, Deutschlandkurve, Mercedesbus „Hermann", Wirken der Betriebsfeuerwehr, Reisetätigkeit vom Amazonas bis nach Australien, Werbung im Verlaufe der Jahrzehnte, Energieanlagen des Betriebes, Abteilung Polytechnik, Patenbrigaden, Jugendbrigade „Täve Schur", Arbeitseinsätze beim Windbruch, Tanzgruppe, Bandoneongruppe, Ernte-Einsätze im Territorium, Betriebssportfeste, Ferienlager Saalburg, medizinische Betreuung ...
Verleger Heinrich Jung wies u.a. daraufhin, dass es sinnvoll wäre, dass alle Fotos von Lothar Schreier zentral erfasst werden, um dann eine entsprechende Auswahl treffen zu können. Für den Band 2 des Buches werden weit über 200 Bilder benötigt. Weiterhin gilt es vorhandene Betriebszeitungen zu nutzen. Nicht zu vergessen sei die Arbeit mit den Patenklassen. Rüdiger Klein brachte sogar ein Fotoalbum mit heute historisch interessanten Fotos mit. Manfred Würtz legte ein Buch vor, in dem sich eine Reportage über ein Mercedes-Waldfest im Jahre 1938 befand. Interessant war auch die Frage: Welche Brigaden bzw. Kollektive treffen sich noch heute regelmäßig bzw. sporadisch, wie z.B. eine Reihe von Kameraden der Betriebsfeuerwehr, die einmal im Monat zusammen kommen. Wie können diese in unsere Arbeit mit einbezogen werden?
Fragen und Anregungen beherrschten den Abend. So soll eine Auswahl von Ereignissen unter bestimmten Gesichtspunkten in mindestens zwei Gruppen erfolgen. Angedacht ist auch die Bildung einer Redaktion. Zum Schluss einigte man sich, am 5. Dezember, am gleichen Ort und zur gleichen Zeit (19 Uhr) wieder zu treffen.