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Der Sterngrund

Der Sterngrund

Sterngrund Sterngrund
Sterngrund

Wo hoch vom Sternberg klare Wasser rinnen,
froh hüpfend über Stock und moos'gen Stein,
wo wundersame Vogelweisen klingen,
da lädt ein Wirtshaus mich zur Einkehr ein.
Der Sterngrund ist', wo Zitherklänge tönen,
wo man manch' Lied singt, spricht manch' schönen Reim.
Dem Sterngrund gilt schon Wochentags mein Sehnen,
sie kehrten oft und gerne bei dir ein,
„Kühkaas und Boitterflade" zu erwähnen,
muss eine Selbstverständlichkeit mir sein.

Mein Sterngrund, ach, wie oft hab' ich gesessen
im Freundeskreis und manchen Spaß gemacht.
Hat man nicht Kummer, Sorg und Not vergessen
und ging man heim nicht weit nach Mitternacht?
O Sterngrund, was hast alles du gesehen?
Hast gute Zeiten – böse auch – gekannt!
Viel Menschen sahst du kommen, sahst sie gehen,
manch ‚alt' Geschlecht im Zeitenlauf verschwand.
Und sind wir tot, vielleicht schon längst vergessen,
die wir so gerne hier gewesen sind:
Im Sterngrund ist es immer schön gewesen!
Mag es noch lang' so sein für Kind und Kindeskind!

Willy Barthelmes

Sterngrund