Willkommen > Heimat-Advent-Kalender > Die Gesenkschmiede

Die Gesenkschmiede

Die Schmiede am Lubenbach

Gesenkschmiede

 

 

 

Wo leise rauscht der Lubenbach,
gern lausch' ich seinem Liede,
dort grüßt mit rotem Ziegeldach
gar freundlich eine Schmiede.

War eine Sägemühle einst,
mußt starke Stämme sägen,
die man aus nahem Heimatwald
herholt auf schlechten Wegen.

 

 

 

 

 

Gesenkschmiede

 

Doch jetzt seit vielen Jahren schon -
von frühem Morgendämmern
klingt bis zum späten Abendrot
aus ihr ein emsig Hämmern.

Wie wird das Schmiedefeuer froh
des Morgens angeblasen,
manch Eisenstang', manch' Block aus Stahl
muß hier das Leben lassen.

 

 

 

 

Gesenkschmiede

 

 

Wie froh geht's bei der Arbeit zu,
tut jedem Freude machen,
und wenn der Chef packt selbst mit an,
ist' ein gar lustig' Schaffen.

Der Schmiede dort am Lubenbach,
der möge sein beschieden
noch manches Jahr voll Schaffensdrang,
voll Frohsinn, Ruh' und Frieden.

 

                                                                             Willy Barthelmes

 

 

 

 

Das ursprüngliche Gebäude (Mittelbau) wurde um 1840 als Sägewerk errichtet Zum Antrieb der Maschinen dienten damals zwei große Wasserräder 1917 kaufte die ortsansässige Schmiedefirma Ernst Wahl das Grundstück und baute die Anlage zu einer Gesenkschmiede um. Die Schmiedeproduktion durch die Firma Wahl erfolgte bis 1985. Danach dienten einige Räume dem VEB Denkmalpflege Suhl als Schlosserei für denkmalpflegerische Metallarbeiten, bis die Stadt Zella-Mehlis 1992 das Grundstück erwarb und zu einem technischen Museum ausbaute.

In einer Gesenkschmiede wird der glühende Stahl mittels großer Schmiedemaschinen (Brettfallhämmer) in sogenannte „Gesenke" (Formen) eingeschmiedet („eingesenkt").

In der historischen Schmiedehalle stehen heute die ältesten noch erhal­tenen und funktionstüchtigen Brettfallhämmer Deutschlands (Baujahr ab 1867). Mehr als 90 historische Metallbearbeitungsmaschinen, eine Fülle von Handwerks­geräten und eine betriebsbereite Wasserkraftanlage können besichtigt werden.

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung
Wenn Sie sich im Vorhinein ein Bild von der Gesenkschmiede machen möchten, wie es in unserem Museum aussieht, gehen Sie doch auf einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellungen!
Wir wünschen uns, dass Sie Lust auf das Original bekommen und wir Sie demnächst, möglichst mit der ganzen Verwandtschaft, persönlich bei uns begrüßen dürfen. Weitere Informationen finden Sie unter www.gesenkschmiede.zella-mehlis.de

Wer hat es gemacht?


Ermöglicht und realisiert wurde dieser beeindruckende Rundgang durch das Zella-Mehliser Unternehmen Werbestudio Halir.
E-Mail: werbestudio@halir.de Internet: www.halir.de
panorama