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Pfarrkirche St. Magdalena

Evangelische Pfarrkirche St. Magdalena

Kirche Mehlis Ältester Teil ist der Kirchturm, dessen Sockel als möglicher Überrest der romanischen Ursprungskirche gilt, welche St. Gangolf geweiht war. Einen größeren Umbau im Stil der Spätgotik erfuhr die Kirche um 1498 (Eckquader mit Baumeisterkopf, Inschriftenstein am Turm, spätgotischer Wandtabernakel). Der Patroziniumswechsel ist in diesem Zusammenhang denkbar. Das gewölbte Turmuntergeschoss ist mit qualitätsvollen Renaissancemalereien vom Ende des
16. Jahrhunderts großflächig ausgeschmückt.

1621-1623 wurde unter Beibehaltung des mittelalterlichen Turmes ein größeres Kirchenschiff mit Ziegeldach und Fachwerk-Obergeschoss errichtet. Der Kirchturm erhielt sein heutiges Aussehen 1731 durch eine barocke Schweifkuppel. Der letzte große Umbau datiert von 1734 bis 1741. Baumeister war Johann Erhard Straßburger (1675 bis 1754), Herzoglich Sächsischer Oberlandbaumeister zu Sachsen-Gotha-Altenburg. Nach seinen Plänen wurde das alte Kirchenschiff abgerissen und an anderer Stelle ein neues spitzwinklig an den Turm angebaut. Die barocke Innenausstattung mit hölzernem Spiegelgewölbe, Doppelemporen, Emporenkanzel und Orgel ist erhalten.
Die Deckenmalereien, zwei Altäre sowie weitere Gemälde stammen aus den 1950er Jahren.

Kirche Mehlis