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Tatort Jonastal

Tatort Jonastal

Tatort Jonastal

TitelbildDas Jahr 1944 ging zu Ende. Die Menschen spürten damals in Thüringen die Auswirkungen des Krieges schon sehr deutlich. Sirenengeheul, Bombenangriffe, Ströme von Flüchtlingen aus dem Osten und von Evakuierten aus dem Westen. Zehntausende von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern mussten in unterirdischen Stollensystemen in Thüringen arbeiten, um Waffen für den „Endsieg" zu produzieren oder ...

Ab November 1944 entstand im Jonastal ein Stollensystem über dessen Hintergründe bis zur Gegenwart immer wieder neue Gerüchte die Runde machen. War ein Führerhauptquartier geplant? Was fanden die Sieger in diesem Gebiet (noch) vor? Gibt es noch heute unbekannte, vielleicht sogar fertig eingerichtete Stollen? Was ist von all dem nachweisbar?

Neben den vielfältigen Spekulationen rund um die Baustelle im Jonastal gibt es mittlerweile Sachzeugnisse, vor allem Fotos sowie Zeitzeugen- und Forschungsberichte, die endlich Antworten auf die gestellten Fragen liefern. Der Autor geht den Hintergründen des Bauvorhabens im Jonastal nach. Er weist nach, dass das Außenkommando S III von Buchenwald rund zwei Monate in Ohrdruf weitestgehend selbständig verwaltet wurde und damit zeitweilig drei eigenständige Konzentrationslager in Thüringen existierten. Neben dem Nord- und dem Südlager Ohrdruf geht Klaus-Peter Schambach besonders auch auf die bisher wenig dokumentierten Außenlager Crawinkel und Espenfeld ein. Mögen sich die Leser von diesem eindrucksvollen und gleichzeitig bedrückenden Tatortbericht über das letzte Führerhauptquartier in Thüringen fesseln lassen!

Jonastal DenkmalDenkmal im Jonastal.