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Haseney-Biografie

Kurze Nachrichten und lange Schilderungen
Einzelpreis 2,00 €
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TitelbildPeter Haseney
Kurze Nachrichten und lange Schilderungen
über die Familie Haseney und ihre jetzt lebenden Glieder
Verfaßt von Peter Haseney, jetzigen Familienältesten, technischen Chef der Notenfabrikations= Verwaltung der bayrischen Hypotheken= und Wechselbank in München

36 Seiten, 2 Abb., Reprint, 2,00 Euro
ISBN 978-3-930588-08-4

sofort lieferbar

 

 

 

165 Jahre deutsche Briefmarken
Silberne „Schwarze Einser“ erinnert an Johann Peter Haseney
202. Geburtstag vom „Vater der Schwarzen Einser“

Schwarzer EinserAnlässlich des Jubiläums „165 Jahre deutsche Briefmarken" erfolgte durch die Richard Borek GmbH & Co. KG in Braunschweig die Neuausgabe der weltberühmten „Schwarzen Einser" in Silber. In Gestaltung und Größe ist die silberne Neuausgabe mit dem legendären Original identisch. Damit wird zugleich an das Wirken von Johann Peter Haseney erinnert, der am 27. November 1812 in Mehlis das Licht der Welt erblickte. Der spätere Banknotenmacher und Vater der „Schwarzen Einser" verbrachte seine Kindheit und Jugend in Mehlis, bevor er sich 1832 nach München auf Wanderschaft begab. Am 5. Mai des Jahres 1832 erfolgte sein Eintritt in das Mathematisch-Mechanische Institut von Ertel-Reichenbach als Graveur und Schriftstecher. In der Folgezeit studierte Haseney dank eines Stipendiums aus der Heimat an der Universität in München und arbeitete aus pekuniären Gründen noch weiter in seinem Beruf als Graveur.

Interessant war die Verbindung zwischen Haseney und der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank. Haseney machte Bekanntschaft mit dem Industriepionier Joseph Anton von Maffei. Dieser Unternehmer gehörte der Leitung, der 1835 gegründeten Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank, an. Bei der Herstellung der Banknoten gab es damals eine Reihe von Problemen (Fälschungsschutz!). Der Student Haseney wurde zur Lösung dieser Probleme herangezogen und meisterte diese innerhalb kurzer Zeit. Dank dieses Erfolges erhielt Haseney das Angebot, weiter für die Bank zu arbeiten. Zunächst erhielt er ein Wartgeld und ab 1851 eine Festanstellung als Banktechniker.

1840 wurde in England die erste Briefmarke der Welt herausgegeben. Bedingt durch die industrielle Revolution vergrößerte sich damals der Postverkehr. Das Königreich Bayern entschloss sich im Januar 1849 als erster deutscher Staat, die Ausgabe von Briefmarken vorzubereiten und mit der Einführung von Briefmarken zur Vereinfachung der Postgebühren einen wichtigen Beitrag zu leisten. Auch zu diesen Arbeiten wurde Haseney herangezogen. Er gilt als der Schöpfer der ersten deutschen Briefmarke. Der „Schwarze Einser" verkörpert die erste Freimarke des Königreiches Bayern (1-Kreuzer-Marke zur Freimachung von Ortsbriefen und Drucksachen unter Streifband bis zum Gewicht von 1 Loth) und somit auch die erste Freimarke Altdeutschlands. Am Sonntag, den 1. November 1849, kam diese Briefmarke das erste Mal an Postschaltern im Königreich Bayern zur Ausgabe.

An das Wirken von Haseney erinnern die Haseneystraße und eine Gedenktafel in München. Der Text der Tafel lautet: "Hier entstanden im Sommer 1849 die ersten deutschen Briefmarken für das Königreich Bayern im Zug einer beginnenden europäischen Postreform. Sie wurden entworfen von Peter Haseney und gedruckt von der J. G. Weiß'schen Buchdruckerei im damaligen Gebäude Residenzstraße 7. Laut amtlicher Bekanntmachung wurde sie eingeführt am 1. November 1849." Es sei noch erwähnt, dass Haseney am 10. April 1869 in München verstarb.

Natürlich erinnern auch in unserer Stadt eine Gedenktafel und eine Straße an sein Wirken. In der Bücherstube Ute Seifert und im Stadtmuseum Zella-Mehlis in der Beschußanstalt wird übrigens die Selbstbiographie von Johann Peter Haseney zum Preis von 2 EUR angeboten.

Heinrich Jung
Geschichts- und Museumsverein Zella-Mehlis e.V.

200. Geburtstag von Johann Peter Haseney, Schöpfer der ersten deutschen Briefmarke

Titelbild Johann Peter Haseney Schwarzer Einser
Gedenktafel Haseney Sonderpostkarte Tafel München 
Gedenk-Tafelenthüllung Briefmarken

Am 27. November 1812 erblickte Johann Peter Haseney in Mehlis, heute ein Stadtteil der Doppelstadt Zella-Mehlis, am Fuße des Ruppberg das Licht der Welt. Wer mehr über den Schöpfer der ersten Freimarke des Königreiches Bayern und zugleich ersten Freimarke Altdeutschlands erfahren möchte, sollte das unterhaltsame Heftlein unter dem verwirrenden Titel „Kurze Nachrichten und lange Schilderungen über die Familie Haseney und ihre jetzt lebenden Glieder" für 2,00 EUR erwerben. Verfasst wurde die Schrift von Peter Haseney, dem technischen Chef der Notenfabrikations=Verwaltung der bayrischen Hypotheken= und Wechselbank in München im Jahre 1868.
Informationen zum "Schwarzen Einser" finden Sie u.a. unter de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Einser und de.wikipedia.org/Postgeschichte_und_Briefmarken_Bayerns.

14. November 2012

Im Rahmen des monatlichen Vereinsabend ehrt der Briefmarkensammlerverein Zella-Mehlis e.V. Johann Peter Haseney mit einer kleinen Ausstellung und einem Vortrag im Vereinslokal "Dies & Das" in der Alten Straße. Beginn der Veranstaltung: 19:00 Uhr.

27. November 2012

Anlässlich des 200. Geburtstages von Johann Peter Haseney (1812-1869), der als Vater der „Schwarzen Einser" und als „Banknotenmacher" bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in die Geschichte eingegangen ist, gibt der Briefmarken-Sammlerverein Zella-Mehlis e.V. eine Pluskarte Individuell mit einer Briefmarke, die den Schöpfer der ersten deutschen Briefmarke zeigt, heraus. Auf der Pluskarte Individuell befindet sich weiterhin noch ein Bild von der Haseney-Gedenktafel des Vereins. Die Karte kann ab 14 Uhr am ehemaligen Hauptpostamt der Stadt Zella-Mehlis erworben und mit dem Tagesstempel (kein Sonderstempel!) von Zella-Mehlis versehen werden. Gleichzeitig werden Restexemplare der Reprintausgabe der Haseney-Biografie, erschienen 1992 im Heinrich-Jung-Verlag Zella-Mehlis, zum Verkauf angeboten.

Im Rahmen des Gedenkens an Peter Haseney wird die Gedenktafel an ihn, die sich zeitweilig im Stadtmuseum Zella-Mehlis befand, aus diesem Anlass wieder einen würdigen Platz in seiner Geburtsstadt finden. Haseney wurde 1812 in Mehlis (seit 1919 Zella-Mehlis) geboren. An ihn und sein Wirken erinnern Straßennamen und Gedenktafeln in München und Zella-Mehlis.

Pressebeitrag Wochenspiegel Pressebeitrag Wochenspiegel Pressebeitrag Wochenspiegel
Pressebeiträge aus dem Wochenspiegel, Samstag, 24. November 2012
Pressebeitrag OTZ
Pressebeitrag aus der OTZ, Samstag, 24. November 2012
28. November 2012

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Abenteuer Vorlesen" der Stadt- und Kreisbibliothek "Bertolt Brecht" Zella-Mehlis (Beginn: 16:00 Uhr) findet eine Veranstaltung für Kinder ab 4 Jahre unter dem Thema: Peter und die "Schwarze Einser" statt.