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Dr. Heini Hofmann

Dr. H. HofmannDer Autor wurde 1931 in Altendambach bei Suhl geboren. Sein Bildungsweg verlief von der üblichen einklassigen Dorfschule über die Hauptschule und die Staatliche Oberschule Suhl mit Abiturabschluss im Juni 1951. Im September nahm er an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein Physikstudium auf, welches er mit einer industrie-gebundenen Diplomarbeit auf dem Gebiet der Metallphysik in der Werkstoffprüfabteilung des VEB Carl Zeiss Jena 1958 als Diplom-Physiker abschloss.

Nach einer zweijährigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an der Hochschule für Schwermaschinenbau „Otto von Guericke" Magdeburg nahm Heini Hofmann im VEB Physikalische Werkstätten Berlin-Rahnsdorf, einer mit plasmaphysikalischen Experimentalaufbauten befassten Forschungseinrichtung, Mitte 1961 seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf. Im Februar 1972 erfolgte dann die Promotion zum Dr. rer. nat. (Dissertation über Messung kurzer Druckimpulse hoher Amplitude).

Der ursprünglichen Forschungsstätte blieb der Autor treu, trotz mehrfacher Änderungen in Namen und Aufgabengebiet:

  • ab 1963: III. Physikalisch-Technisches Institut der AdW zu Berlin
  • ab 1966: Institut für Physik der Werkstoffbearbeitung der AdW der DDR
  • ab 1983 bis 31.12.91: Institut für Halbleiterphysik Frankfurt/Oder (IHP).

Die Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit reichten dabei von:

  • der adiabatischen Impulskompression eines Lichtbogenplasmas,
  • die messtechnische Erfassung steiler und hoher Druckimpulse,
  • die Impulszerspanung von Konstruktionswerkstoffen,
  • Untersuchungen zum Schneidverhalten von Diamantwerkzeugen

und den Problemen der Kristallbearbeitung: auf den Gebieten:

  • Bearbeitung von Funktionalwerkstoffen der Elektronik und Mikroelektronik,
  • Entwicklung zweckmäßiger und effektiver technologischer Verfahren für Wafer-Herstellung,
  • Sicherung des Forschungs- und Entwicklungsbedarfs an Spezial-Substraten einschließlich Sonderbauelemente für Elektronik/Mikroelektronik.

Mit Auslaufen der Akademie der Wissenschaften der DDR laut Einigungsvertrag und Einstellung der Arbeitsrichtung „Kristallbearbeitung" per 31.12.1991 ist der Autor als letzter wissenschaftlicher Leiter und Leiter der IHP-Außenstelle Falkenhagen aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden.

Ausgehend von seiner langjährigen URANIA-Vortragstätigkeit zu Fragen der Raketentechnik/Weltraumforschung und Militärtechnik hat sich der Autor ab 1992 hobbymäßig mit militärtechnisch-technologischen Entwicklungen des Dritten Reiches, speziell die Geschichte der Produktionsstätte Muna Ost/N-Stoff-Werk/MONTURON Seewerk Falkenhagen, einschließlich der Nachkriegsnutzung, zum Gegenstand seiner Untersuchungen gemacht.

Publikationen

Titelbild Heini Hofmann
Objekt „Seewerk"
Vom Geheimobjekt des Dritten Reiches
zum wichtigsten Geheimobjekt des Warschauer Vertrages
Heinrich-Jung-Verlagsgesellschaft mbH Zella-Mehlis
1. Auflage 2004
Titelbild Heini Hofmann
Geheimobjekt „Seewerk"
Vom Geheimobjekt des Dritten Reiches
zum wichtigsten Geheimobjekt des Warschauer Vertrages
Heinrich-Jung-Verlagsgesellschaft mbH Zella-Mehlis
2., erweiterte Auflage 2008